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Aktuelles

Immobilienwirtschaft stoppt das gemeinsame Bündnis mit der Bundesregierung "bezahlbares Wohnen und Bauen"

Durch die Bauministerin Hendricks wurde der von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzplan 2050 kurzfristig verschärft. Der Klimaschutzplan stützt sich auf ein Übereinkommen von Paris, in dem sich 55 Staaten zu dessen Umsetzung 2015 geeinigt hatten, die sogenannten „2 Grad Grenze“ nicht zu überschreiten. Die globale Erwärmung soll demnach deutlich unter 2 Grad gegenüber dem Referenzjahr aus der vorindustriellen Zeit begrenzt werden.
Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung stellt einen Leitfaden dar, in dem verschiedene Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels beschrieben werden.
Vergangenen Woche wurde nun bekannt, dass durch die Bauministerin kurzfristig Verschärfungen für den Gebäudesektor mit eingebracht wurden. Im Detail sollen bis zum Jahr 2030 weitere 8.000.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Der IVD (Immobilienverband Deutschland), der BFW (Bundesverband Freier Immobilien - und Wohnungsunternehmen), der DDIV (Dachverband Deutscher Immobilienverwalter), der GdW (Bundesverband deutscher Wohnung- und Immobilienunternehmen), Haus & Grund Deutschland als auch der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) sprechen sich gegen diese pauschalierte Mehrbelastung für den Immobilienbestand aus. Die Klimaziele bis 2050 zu erreichen und somit einen annähernd klimaneutralen Immobilienbestand zu erlangen ist auch im Sinne der Immobilienwirtschaft. Die nun deutlich erhöhte Einsparung bis 2030 führt jedoch zu teuren, zusätzlichen energetischen Maßnahmen, die gerade in der jetzigen Phase eines knappen Wohnungsmarktes preiswerten und bezahlbaren Wohnraum verhindern werden. Dabei nimmt die Immobilienwirtschaft laut Andreas Ibel, Präsident des BFW bereits eine sehr vorbildliche Rolle beim Klimaschutz ein. Wo andere Maßnahmen und Segmente noch hinter Ihren Zielen zurückbleiben, hat die Immobilienwirtschaft die Ziele für 2020 bereits erreicht.

Fakt ist, dass die zusätzliche Verschärfung der energetischen Einsparungen zu weiteren Kostensteigerungen im Neubausegment führen wird. Aber auch Bestandsimmobilien werden wohl künftig noch deutlich (kosten-) intensiver energetisch saniert und modernisiert werden müssen, um diese ambitionierten Ziele zu erreichen.

Ende Januar 2017 wollen die Fachverbände und Minister ausloten, ob es noch eine Übereinkunft bei der gemeinsamen Zielvereinbarung geben kann.

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Ravensburg, den 18.11.2016

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