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Aktuelles

Immobilienmarkt 2017 - ein Blick auf die zukünftige Entwicklung

Preisgünstiger und bezahlbarer Wohnraum ist seit Jahren knapp. Die private Altersvorsorge wird aufgrund des durch die Europäische Zentralbank (EZB) niedrigen Zinsniveaus weiterhin massiv erschwert. Nicht viel besser sieht die Investition in Wohnungseigentum aus, die Menschen mittleren Alters vorbehalten ist, während junge Menschen und die Generation 50plus bei der Vergabe von Baufinanzierungen trotz einer soliden Finanzierungsbasis immer häufiger außen vor bleiben. In der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gibt es viel zu tun. Das meint nicht nur der IVD.


IVD: Was in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft getan werden sollte

Die Abkürzung IVD steht für den Immobilienverband Deutschland, dem auch das Immobilienunternehmen Immobilien Sterk GmbH & Co. KG angehört. Der IVD ist der Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, ein großer deutscher Unternehmensverband in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Der IVD schaut gespannt auf das Jahr 2017, in dem drei Landtagswahlen und die Bundestagswahl stattfinden werden. Und so geht der Präsident des IVD, Michael Schick, davon aus, dass mit der Bundestagswahl die Weichen für den Wohnungsbau neu gestellt werden. Das gilt für den Mieterschutz ebenso wie für Maßnahmen zur Förderung von Wohnungseigentum, die Michael Schick als den "Königsweg der kapitalgedeckten Altersvorsorge" ansieht.

Neue Ideen für die Immobilienbranche, Klimaschutzziele und der Sachkundenachweis für Verwalter und Makler

Der IVD bietet konkrete Lösungsvorschläge, um die in allen Bereichen angespannte Lage in der Immobilienbranche nachhaltig zu korrigieren und zu verbessern. Dazu gehört das politische Ziel, die Wohnungseigentumsquoten bis zum Jahr 2020 auf mindestens 50 Prozent zu erhöhen. Um den Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt schnell zu begegnen, ist nach Auffassung des IVD ein eigenständiges Bauministerium sinnvoll.

Im Gespräch bleibt 2017 auch die Verschärfung der Klimaschutzziele im Gebäudesektor. In den Jahren 1990 bis 2014 waren in diesem Bereich bereits 43 Prozent Kohlendioxid eingespart worden. Die Einsparziele sollen bis zum Jahr 2030 um weitere acht Millionen Tonnen gesteigert werden und das, obwohl der Gebäudesektor ohnehin zu den Spitzenreitern in Sachen Klimaschutz gehört.

Im Jahr 2017 wird sich außerdem eine seit 90 Jahren währende Forderung des IVD endlich erfüllen. Es ist der Sachkundenachweis für Verwalter und Makler, der der Branche zu einem höheren Ansehen und einer größeren Vertrauensbasis verhelfen wird und der nach notwendigen Umsetzungs- und Übergangsfristen in rund einem Jahr rechtlich bindend ist. Der Makler wird aus seiner bisherigen Vermittlungstätigkeit zu einem Berater der Vertragsparteien in allen Belangen rund um Immobilien aufsteigen. Das erfordert neben Fachwissen eine geschulte Kommunikation, rechtliche Kenntnisse und Verhandlungsgeschick sowie eine höhere Verantwortungsbereitschaft. Diesen Vorgaben fühlen wir uns bereits seit vielen Jahren verpflichtet. So verfügt jeder unserer Makler und Vertriebsmitarbeiter über eine immobilienspezifische Ausbildung. Ferner sind Experten wie Diplomimmobilienfachwirte in unserem Vertriebsteam. Die regelmäßige Aus- und Weiterbildung ist ebenfalls eine Voraussetzung für unsere Mitarbeiter.

Wohnimmobilienkreditrichtlinie: Unnötige Überregulierung der Kreditvergabe entschärfen

Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie hat im Jahr 2016 nicht nur in der Immobilienbranche, sondern auch bei künftigen Bauherren für Aufregung gesorgt und tut es noch immer. Im März 2016 wurde die EU-Richtlinie in deutsches Recht transferiert. Achtlos wird sie kurz "Wkr" genannt, denn sie hat zu massiven Protesten geführt. Kritiker behaupten, dass die Richtlinie seit ihrer Einführung die Vergabe von Immobiliendarlehen massiv beeinträchtigt hat, weshalb Nachbesserungen gefordert wurden. Es waren die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, aus deren Reihen Regelungen initiiert wurden, die die EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie entschärfen und die einen am 21. Dezember 2016 vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf nach sich zogen, der im Sommer 2017 verabschiedet werden soll. Tatsächlich bringt er keine wesentliche Änderung und schon gar keine Verbesserung der Kreditklemme, sondern konzentriert sich darauf, einer möglichen Immobilienblase entgegenzuwirken.

Neuigkeiten aus dem Steuerrecht

Voraussichtlich 2017 steht eine Reform der Grundsteuer an, die zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen zählt. Die geplante Neuregelung sieht eine Berücksichtigung der vollen Bodenwerte vor, was zu einer ständigen Dynamisierung der Grundsteuer ausarten wird. Dadurch bedingt erfahren Mieter durch die Neuregelung eine enorme Mehrbelastung, da der Vermieter die Grundsteuer im Rahmen der Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegt. Der IVD befürwortet deshalb das von Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vorgelegte "Südländer Modell", das eine Berechnung der Grundsteuer ausschließlich auf der Grundlage der Grundstücks- und Gebäudegröße vorsieht.

Für Steuerzahler erfreulich ist die Nachricht, dass diejenigen, die berufsbedingt umziehen müssen, ab dem 1. Februar 2017 einen höheren Pauschalbetrag für den Umzug im Rahmen der Werbungskosten steuerlich geltend machen können. Für Singles steigt die Umzugspauschale von 746 Euro auf 764 Euro und für Verheiratete von 1.493 Euro auf 1.528 Euro.

Verbraucher wissen es bereits: Der Strom wird 2017 teurer und einige Stromanbieter haben bereits Preiserhöhungen angekündigt. In diesem Fall haben Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht und können zu einem preiswerteren Anbieter wechseln. Grund ist die gestiegene Umlage für Erneuerbare Energien (EEG-Umlage) sowie die steigenden Kosten für die Netznutzung.


Mit Immobilien Sterk besser informiert. 

Ravensburg, 19.01.2017


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